Folge 5 Trennung von Beruflich und Privat
Liebe Klient:innen, Netzwerkpartner:innen und Freund:innen!
Berufliche Freundschaften – gibt es die wirklich?
Ja, und sie können wunderbar funktionieren – aber auch schnell zu einer Herausforderung werden, vor allem dann, wenn die beteiligten Personen auf unterschiedlichen Hierarchieebenen tätig sind.
Unser heutiger Tipp der Woche lautet daher:
Vorsicht bei beruflichen Freundschaften!
Warum das Thema so wichtig ist:
Ein gutes Arbeitsklima lebt von Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung. Wenn daraus Freundschaften entstehen, kann das die Zusammenarbeit stärken – gemeinsame Mittagspausen, ein offenes Ohr oder gegenseitige Motivation sind wertvoll.
Doch: Wo Nähe entsteht, kann auch Konfliktpotenzial wachsen – insbesondere dann, wenn Freund:innen plötzlich unterschiedliche Rollen einnehmen, etwa wenn eine Person zur Führungskraft wird oder Entscheidungen treffen muss, die die andere betreffen.
4,33 Erfolgsfaktoren für den gesunden Umgang mit beruflichen Freundschaften:
- 1. Klare Rollen und Grenzen
Freundschaft darf nicht dazu führen, dass professionelle Entscheidungen beeinflusst werden. Eine klare Trennung hilft, objektiv zu bleiben.
- 2. Transparente Kommunikation
Wenn sich Rollen ändern – etwa durch eine Beförderung – sollte offen besprochen werden, wie sich das auf die Freundschaft und die Zusammenarbeit auswirkt. - 3. Keine Bevorzugung
Auch unbewusste Vorteile oder häufigere Abstimmungen mit befreundeten Kolleg:innen können Spannungen im Team verursachen. Achten Sie auf Fairness und Gleichbehandlung. - 4. Reflexion durch Führungskräfte
Führungskräfte sollten sich bewusst sein, dass sie in ihrer Position nicht nur Kolleg:innen, sondern auch Entscheidungsträger:innen sind. Nähe ist erlaubt – aber Distanz ist manchmal notwendig. - 4,33. Wertschätzender Umgang bei Konflikten
Wenn eine Freundschaft endet oder sich verändert, sollte das nicht die Arbeitsbeziehung zerstören. Professionell und respektvoll bleiben ist das Ziel.
Fazit:
Berufliche Freundschaften können bereichernd sein, wenn beide Seiten ihre Rollen kennen und professionell handeln. Vertrauen und Sympathie sind wertvoll – solange sie nicht die Objektivität am Arbeitsplatz gefährden.
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